19. Juni: Innovationswerkstatt Kurzschlussläufermotoren, Schwingsaugrohre und Lambda-Sonde. Was können ausbildende Betriebe tun, damit Auszubildende mit Migrationshintergrund nicht an der deutschen Fachsprache scheitern



Workshop mit Anregungen für Praxisanleiter/innen, Ausbilder/innen und Kolleg/innen

Theorie und Praxis können unterschiedlicher nicht sein. In der Praxis können Auszubildende
Arbeitsabläufe sehen und direkt umsetzen. Die Theorie hingegen erfordert eine andere
Vorgehensweise: Es wird mit Fachbüchern, Fachtexten und komplexen Prüfungsaufgaben
gearbeitet. Vor besonderen Herausforderungen stehen Auszubildende, deren
Herkunftssprache nicht Deutsch ist.

Im Rahmen des Workshops sollen Sie Anregungen bekommen, wie Sie Ihre Auszubildenden
bei den sprachlichen Anforderungen der Berufsschule unterstützen können.

Folgende Themen werden wir behandeln:

  • typische Merkmale der Fachsprache in Abgrenzung zur Alltagssprache
  • Grundlagen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmes für Sprache (GER) / Bedeutung von Sprachniveaus
  • Kommunikation und Lernstrategien in Theorie und Praxis

Um verbindliche Anmeldungen bis zum 16. Juni, dase@rkw-bremen.de wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt.

Datum: Donnerstag, 19. Juni, 16 - 20 Uhr
Ort: Handwerkskammer Bremen, Ansgaritorstraße 24, 28195 Bremen, Wandschneidersaal

Die ReferentInnen:

Heike Krautschun-Lindner
Erwachsenenbildnerin mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Berufsvorbereitung, beruflichen Orientierung, Coaching im beruflichen Kontext. Zusätzliche Schwerpunkte in den Bereichen „Deutsch als Zweitsprache“, „Deutsch in der Lagerlogistik“, Assessmentcenter und Potenzialanalyse. Im Paritätischen Bildungswerk Bremen zudem seit 2013 in Kooperation mit HandWERK Fortbildungen für Lehrkräfte, Ausbilder und Praxisanleiter im Bereich „Berufliche Qualifizierung und Sprachförderung“.

Iska Niemeyer
Germanistik, Erwachsenenbildnerin und Lehrkraft für „Deutsch als Zweitsprache“. Im Paritätischen Bildungswerk seit 2013 zudem in Kooperation mit HandWERK Fortbildungen für Lehrkräfte, Ausbilder und Praxisanleiter im Bereich „Berufliche Qualifizierung und Sprachförderung“. Weiterhin zuständig für Diversity-Management in der beruflichen Bildung.

Andreas Tietjen
Kfz-Meister und Ausbilder für Kfz-Technik. Aufgabenbereiche: Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Umschulungen, Meisterkurse, Servicetechnikerkurse sowie Fachkurse für Kfz. Außerdem in der Meisterausbildung zuständig für den Bereich Kommunikation. Im HandWERK zudem seit 2013 in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk Fortbildungen für Lehrkräfte, Ausbilder und Praxisanleiter in Bereich „Berufliche Qualifizierung und Sprachförderung“.

 

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