Stipendium


Wir wollen Euch!

Das BRENNEREI next generation lab öffnet jährlich in der Zeit vom 1. April bis zum 30. September seine Türen für maximal acht internationale Nachwuchskräfte aus den Bereichen Kommunikations-, Grafik- und Produktdesign, Architektur sowie anderen kreativen und angrenzenden Disziplinen. Das Stipendium ist mit € 1.580,00 brutto monatlich dotiert. Einsatzort ist die BRENNEREI next generation lab, Bremen.

Im Mittelpunkt des Stipendiums in diesem Jahr stehen u. a. Kommunikationsaufgaben zu den Themen Raumfahrt und Digitale Medien.

Gemeinsam mit einer Jury aus Wirtschaft, Kreativwirtschaft und Wissenschaft wählen wir aus den Bewerbenden maximal acht Teammitglieder mit guten Englischkenntnissen aus, die nicht nur die entsprechenden fachlichen Kompetenzen mitbringen, sondern die bereit sind, in einem interdiziplinären Team kooperierend zu lernen und sich zu professionalisieren. Wir freuen uns auf neugierige und initiative Menschen, die den Willen mitbringen, sich mit den Themen fachlich und inhaltlich auseinanderzusetzen, um so nicht nur die bestmöglichen Lösungsansätze für unsere Kooperationspartner zu finden, sondern auch den größtmöglichen Nutzen für die persönliche Professionalisierung zu generieren. 

Unsere Teammitglieder kommen aus aller Welt. Dadurch fördern wir den internationalen Austausch und den Wissenstransfer über Grenzen hinweg, generieren Fachkräfte für Bremen und kommunizieren die Kompetenzen bremischer Unternehmen nach außen.

Ausschreibungsbeginn: 4. Dezember 2014
Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 20. Februar 2015
Die Bewerbungsgespräche für potentielle Teammitglieder finden am 2. März in der BRENNEREI statt.

Wie arbeitet die BRENNEREI next generation lab?

Die BRENNEREI next generation lab ist ein Labor zur Professionalisierung im Rahmen von interdisziplinären Entwicklungsprozessen. In der BRENNEREI erarbeiten Nachwuchskräfte aus kreativen und anderen Disziplinen unter Anleitung von Experten und im Dialog mit ihren Auftraggebern aus der Wirtschaft oder öffentlichen Einrichtungen Grundlagen für neue unternehmerische Ansätze, um Antworten auf die wirtschaftlichen, technologischen und sozialen Anforderungen von morgen zu finden. Die Projekte sind angesiedelt zwischen experimentellen und konkreten Aufgaben aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Unser Fokus liegt auf Formulierung und Erarbeitung von Analysen und neuartigen Lösungsansätzen unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Produktdesign oder dem Einsatz von neuen Medien. Dies geschieht zukunftsorientiert mit Blick auf die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel.

Unternehmen profitieren vom Einsatz kreativer Disziplinen und Methoden durch unser interdisziplinäres Team und erhalten innovative Impulse. Unser Team professionalisiert sich im Rahmen konkreter Aufgabenstellungen.


 

Bewerben

 

  • Anschreiben mit Darstellung der Motivation für das Stipendium und der weiteren beruflichen Ziele
  • Vita mit Foto
  • Zwischen- und Abschlusszeugnis
  • Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers
  • Gedrucktes Portfolio mit ausgewählten Inhalten (max. DIN A3)

    Bewerbungen an:

BRENNEREI next generation lab
Osterstraße 28 / 29
28199 Bremen
info@brennerei-lab.de

Download Auschreibungsunterlagen


 

Der Prozess

 

In der BRENNEREI next generation lab findet Teamentwicklung, Themenerforschung und Gestaltungsarbeit in einem komprimierten Prozess statt.

1. Einsteigen

In der ersten Phase gilt es, in der BRENNEREI anzukommen. Gestartet wird mit Basisworkshops. Das Team entwickelt gemeinsam sein Instrumentarium. Mitstreiter und Mentoren kennen lernen, das Thema erfassen, Fremde und Partner in einen Dialog bringen und Verbindungen knüpfen: So entstehen in kurzer Zeit produktive Arbeitszusammenhänge für Recherchen.

2. Analysieren

In der zweiten Phase wird das gesammelte Material mit den Mentoren analysiert und dabei nicht selten Überraschendes zutage gefordert. Mit Freude am Experiment besteht die Chance, neue Verknüpfungen herzustellen. Substanz aus Widersprüchen entwickeln, ausgetretene Pfade verlassen und Neuland anpeilen, lautet die Devise.

3. Experimentieren

In der dritten Phase werden Ideen und Konzepte erarbeitet. Ausprobieren, was denkbar ist und mit Mut zum Risiko unerwartete Reaktionen provozieren. Umwege sind nicht auszuschließen. Experimentelle Arbeit mit Handskizzen, am Rechner und in der Modellbauwerkstatt steht im Mittelpunkt. In diesem Spannungfeld kann Neues entstehen.

4. Entwickeln

In der vierten Phase kommt System in die Vielfalt. Die Entwürfe werden weiterentwickelt. Qualität und Machbarkeit zeigen sich in der Konkretisierung der Konzepte und Entwürfe. In Workshops gibt es immer wieder fachkundige Rückmeldung von Experten und Projektpartnern. Das Projekt gewinnt Substanz und steht inhaltlich schon kurz vor dem Abschluss.

5. Präsentieren

Zum Abschluss wird der Prozess ausgewertet. Eine gemeinsam erarbeitete Dokumentation bringt das Projekt auf den Punkt. In einer abschließenden Präsentation stellt das Team das Ergebnis zur Diskussion. Die Laboranten verlassen das Lab mit vielen neuen Kontakten, Erfahrungen und einer Publikation im Gepäck.

 

 

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