23. Februar: Innovationswerkstatt Marke und Sound



Markenerleben findet über alle Sinne statt. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass sich neben der optischen Wahrnehmung von Marken zunehmend der Hörsinn zu Wort meldet. Er ist in der Markengestaltung nicht wirklich neu, und wenn dieser bereits mit der Telefonwarteschleife als Erst-Kunden-Kontakt mit der Unternehmens-Marke über Musik und Stimme in Erscheinung tritt. Oder heutzutage zunehmend in Videos, die in der digitalen Welt als Markenbotschafter dienen, hörbar zum Vorschein kommt. Dabei geht es auch um Sound-Anwendungen, die einer Marke Schaden zufügen können. Sound kann sich ebenso als Nerv-Faktor herausstellen, und dies nicht nur über die abschreckende Wirkung von Telefonwarteschleifen.

Das Potential von Sound für die eigene Marken-Kommunikation herauszufinden, ist ein Schlüssel-Ergebnis für den Innovation-Workshop. Am Ende soll jeder Teilnehmende in der Lage sein, ein Sound-Briefing für seine Marke erstellen zu können. Dazu gehört auch, im Verlauf des Workshops die für jeden Teilnehmenden unterschiedlich relevanten Sound-Anwendungen herauszufinden und auf ihre Relevanz zu überprüfen.

Carl-Frank Westermann führt durch den Workshop mit dem Anspruch, die Teilnehmenden zu befähigen, das Thema und vor allem die Bedeutung von Sound in der Markenführung praktisch verständlich zu machen. Von daher gestaltet sich der Workshop-Ablauf wie folgt:

Impulsvortrag zum Thema Sound Branding
Hier das Grundverständnis von Sound Branding, das WAS, WIE und WARUM, vor- und hergestellt. Die Anwesenden werden bereits in dieser Phase interaktiv einbezogen.

Erstellung eines Sound Briefing
In einem Beispiel-Case erstellen die Teilnehmenden ein Sound Briefing für eine konkrete Marke. Sie werden dadurch für das Thema 'Akustische Markenentwicklung und -führung'  nicht nur sensibilisiert sondern darüber hinaus zu Entscheidern in einem real abgebildeten Markenprozess. Sie entwickeln eine den Markenwerten entsprechende auditive Tonalität und darüber hinaus nähern sie sich der Marke über eine Auswahl von Musikbeispielen.

Ein individuelles Sound Briefing für die Teilnehmenden
Mit Blick auf die eigene Marke wird mit diesem Schritt jeder der Anwesenden sein eigenes Sound Briefing erstellen können. Dabei geht es einleitend um die Reflektion ihrer Marke als Ganzes und wiederum im Kern um die Betrachtung der jeweiligen auditiven Merkmale. Das eigene Soundpotential wird ergründet und bewertet und in einen multisensorischen Bezug gestellt.

Ausklang
Die im Workshop entwickelten Sound-Ergebnisse werden individuell gesichtet und strukturiert. Dies schaffen die Voraussetzung, sich über die Notwendigkeit von Sound Branding nicht nur ein Bild zu machen, sondern die Entscheidung für ein solches professionell vorzunehmen.

Unser Referent
Carl-Frank Westermann, Inhaber und Geschäftsführer von WESOUND mit Standorten in Berlin und Hamburg, gilt als Pionier des Markenthemas Sound. Sein Credo lautet:  „Eine Welt ohne Klang gibt es nicht, das gilt auch für die Markenwelt. Der Sound einer Marke kann jedoch mit weitaus mehr Stille als mit Klang-Überschuss gestaltet werden. Dies herauszufinden, ist Teil einer ganzheitlichen Markenarbeit mit allen Sinnen.” Referenzen sind Sound Branding Projekte für große Marken wie Audi,
Bayer, Siemens, Lufthansa und mittelständische Marken wie Busch-Jaeger, DEW21, Leipziger Messe, swb und ganz aktuell Manner aus Österreich.

Termin: Dienstag, 23. Februar, 14 - 18 Uhr
Ort: BRENNEREI next generation lab, Osterstraße 28 - 29, 28199 Bremen
Eintritt: frei

Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 16. Februar an info@brennerei-lab.de
 

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