22. März: Innovationswerkstatt: Alles wirkt! Das Nichtsichtbare im eigenen Gründungssystem erkennen



Gründer/innen und Startups stehen vor der großen Herausforderung, in komplexe und volle Welten hinein eine neue Marktidee zu materialisieren. Hier den Überblick zu bewahren ist nicht einfach. Haben auch Sie manchmal das Gefühl, dass es Phänomene in Ihrem Gründungssystem gibt, die für Sie wie eine Black Box mit erheblichen Auswirkungen sind, Sie aber keine Tür zu dieser Box finden? In dieser Innovationswerkstatt stellen wir Ihnen eine neue Methode zur Visualisierung und Durchdringung von Systemen vor mit dem übergreifenden Ziel, das Ganze sehen zu können und neue Ideen zu locken, Ideen, die sich häufig dann spontan einstellen, wenn Menschen ihr System vor sich sehen können.

Ablauf der Konstellationsanalyse:

Die Konstellation des Gründungssystems wird dadurch sichtbar gemacht, dass das System im Raum aufgestellt wird. Menschen positionieren sich als Elemente im Raum und schaffen so ein dreidimensionales Abbild des Systems, in dem sie mit Position und Blickrichtung ausdrücken, in welcher Beziehung sie zu den anderen Elementen stehen. Diese Bilder können durch den Gründer oder die Gründerin erzeugt werden, indem sie ihre inneren Landkarten des System nach außen tragen; die Methode der Systemaufstellung erlaubt es aber auch, dass diese Bilder durch eine repräsentierende Wahrnehmung der Stellvertreter/innen erzeugt werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Systembilder kreative Prozesse fördern und eine große Klarheit über das eigene System schaffen. Auf einer Skala von 1-10 schätzen die allermeisten Teilnehmer/innen von Konstellationsanalysen den persönlichen Gewinn und die Nützlichkeit der Methode mit einem Wert von 8-9 ein. Und auch, wenn Sie die Visualisierung von anderen Gründungssystemen beobachten, gewinnen Sie immer unglaublich viele Erkenntnisse über ihre eigene Welt.

Typische Fragen einer Gründerin oder eines Gründers, die in einer Konstellationsanalyse eine neue Qualität von Antworten erhalten, sind:

  1. Welche relevanten Elemente meines Gründungssystems fehlen oder habe ich nicht im Blick?
  2. Wie steht die potenzielle Kundschaft zu meinem Produkt oder meiner Dienstleistung?
  3. Wie positionieren sich die anderen Stakeholder (Banken, Wirtschaftsförderung, Familie usw.) in meinem Gründungssystem?
  4. Wo stehe ich als Gründer/in in diesem System?
  5. Welche Beziehungen zu mir als Gründerpersönlichkeit haben die anderen Elemente des Systems?
  6. Bin ich als Gründer/in kraftvoll genug, den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen?
  7. Wird mein Produkt erfolgreich sein?

 

Die Veranstaltung richtet sich an GründerInnen und Innovatoren.

Unser Referent:
Prof. Dr. Georg Müller-Christ vertritt an der Universität Bremen das Fachgebiet Nachhaltiges Management. Er arbeitet seit ca. fünf Jahren in Forschung und Lehre mit der Methode der Systemaufstellung und ist ausgebildeter Master Trainer für Aufstellung nach infosyon Kriterien.

Termin: Mittwoch, 22. März, 14 - 18 Uhr
Ort: DIGILAB Brennerei 4.0, Osterstraße 28/29, 28199 Bremen
Eintritt: frei

Anmeldung: Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 15. März an info@brennerei-lab.de.

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